Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Wintersmog-Periode durch NO2 in Münster dauerte 16 Tage, vom 16. Januar bis zum 31. Januar 2017. In dieser Zeit lag der mittlere NO2-Wert bei 47,4 µg/m³. Für Bewohner bedeutete das: Wer in der Nähe des Stadtrings oder der Hammer Straße wohnte, musste die Fenster über zwei Wochen geschlossen halten, um die gereizten Bronchien zu schonen.
Der Höhepunkt war eine ununterbrochene Serie von 16 aufeinanderfolgenden Tagen mit erhöhten Werten. Die Messreihe der Tabelle zeigt die Belastung: Die längste Periode begann am 16. Januar 2017 und endete am 31. Januar 2017. Eine weitere Serie von 15 Tagen folgte vom 26. November bis zum 10. Dezember 2016. Und im Januar 2015 hielt die Belastung vom 23. Januar bis zum 4. Februar 13 Tage an.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2017-01-16 | 2017-01-31 | 16 | 2017 |
| 2016-11-26 | 2016-12-10 | 15 | 2016 |
| 2015-01-23 | 2015-02-04 | 13 | 2015 |
Die Werte sinken deutlich: Im Jahr 2013 lag die NO2-Belastung bei 67,0, im Jahr 2024 nur noch bei 8,0. Der Rückgang ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Verkehrswende: Weniger Diesel im Berufsverkehr auf dem Kanalring und strengere Abgasnormen zeigen Wirkung. Die schlechten Zeiten konzentrierten sich sichtbar auf die Wintermonate mit ihren Inversionswetterlagen — die Straßenschluchten der Stadt hielten die Abgase damals am Boden fest.
Wer heute in Münster wohnt, kann die Fenster im Winter meist bedenkenlos öffnen — aber nur in den Morgenstunden vor der Stoßzeit. Wenn der Berufsverkehr auf der Weseler Straße und am Aasee-Ring einsetzt, sollten empfindliche Personen die Lüftung auf die Zeit zwischen 6 und 7 Uhr legen. Ein Blick auf die Ampelphasen hilft: Lüften, bevor die Autos sich stauen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.