Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die längste zusammenhängende Periode mit hohem NO2 in Düsseldorf dauerte 70 Tage – vom 21. Juli bis zum 28. September 2013. In dieser Zeit bedeutete jeder Atemzug auf der Kö oder der Corneliousstraße eine extra Belastung für die Schleimhäute. Wer viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs war, spürte das möglicherweise als Kratzen im Hals oder enge Bronchien.
Enthält aktuelle vorläufige Daten, EEA-Validierung ausstehend.
Der schlimmste Moment fiel auf den Sommer und Frühherbst 2013: 70 Tage ohne wirkliche Luftverbesserung. Zwar zeigen die Monatswerte damals im August mit 10,0 und September mit 21,0 Mikrogramm NO2 keine extremen Spitzen, aber die Dauer der Belastung machte den Unterschied. Für die Atemwege bedeutete das wochenlang Schwerstarbeit.
Blickt man auf die gesamte Messreihe zurück, zeigt sich ein deutlicher Wandel. Der Januar begann 2013 mit 31,0 Mikrogramm NO2, der Dezember 2024 endete mit 22,0 Mikrogramm. Die Talsohle erreichten die Düsseldorfer Werte im August mit nur 10,0 Mikrogramm – ein klarer Hinweis auf weniger Verkehr in der Sommerpause.
Die Daten zeigen: Die schlechteste Luft kommt nicht im Winter, sondern im Sommer. Wer in Düsseldorf lange Staus auf der A46 oder der Brückerstraße umfahren muss, sollte bei sommerlichem Hochdruckwetter das Autofenster besser geschlossen halten. Besser eine kürzere Route mit Grünflächen wählen – etwa durch den Hofgarten statt entlang der Brehmstraße.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.