Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die längste zusammenhängende Periode mit hohem NO2 in Duisburg dauerte 20 Tage, vom 21. November bis zum 10. Dezember 2016. Damals lag der mittlere NO2-Wert während dieser Serie bei 55,5 µg/m³. Für Berufspendler in Duisburg bedeuteten diese Wochen, dass die Luft an stark befahrenen Straßen wie der A59 oder der B8 spürbar drückte. Wer täglich durch die Stadt fuhr, konnte die Reizung in den Bronchien regelrecht bemerken.
Enthält aktuelle vorläufige Daten, EEA-Validierung ausstehend.
Der Höhepunkt des Verkehrssmogs fiel in den Spätherbst 2016. Vom 21. November bis zum 10. Dezember blieb die Schadstoffbelastung an 20 Tagen in Folge erhöht. Diese Serie übertraf alle anderen zusammenhängenden Belastungsphasen in den Daten deutlich: Zum Vergleich folgten 15 aufeinanderfolgende Tage im Januar 2017 (15. bis 29. Januar) und 12 Tage im Frühjahr 2014 (24. März bis 4. April). Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn Inversionswetterlagen die Abgase über der Stadt hielten, konzentrierte sich der Feinstaub und das NO2 an den Ausfallstraßen.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2016-11-21 | 2016-12-10 | 20 | 2016 |
| 2017-01-15 | 2017-01-29 | 15 | 2017 |
| 2014-03-24 | 2014-04-04 | 12 | 2014 |
Die Messwerte aus Duisburg zeigen seit 2013 einen langfristigen Rückgang der NO2-Belastung. Lag der Tagesmittelwert 2013 noch bei 161,0, so ist er bis 2024 auf 22,0 gesunken. Dieser Trend zur Besserung zeigt sich auch in den Jahresspitzen der Verkehrsmessstationen: Die Phase ab 2020 mit Werten um 60 bis 65 bricht die frühere Größenordnung von über 150 deutlich. Zwar gab es im Jahr 2025 mit 44 einen kleinen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, doch der allgemeine Kurs ist klar positiv.
Wer in Duisburg die Innenstadt durchquert, sollte die Zeit rund um die Stoßzeiten eher meiden, wenn der Berufsverkehr über die Brücken und entlang der Hafenzufahrten rollt. Gerade an Tagen mit austauscharmen Wetterlagen, wie sie 2016 die Rekordserie begünstigten, lohnt sich in Duisburg ein kleiner Umweg über die ruhigeren Stadtteilstraßen im Süden oder entlang des Angerbachs. Atmen Sie dann bewusst an diesen Orten tief durch, statt an den Ampelkreuzungen auf der Karl-Lehr-Straße zu verweilen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.