Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Dresden dauerte 10 aufeinanderfolgende Tage, vom 28. März bis zum 6. April 2014. In diesen zehn Tagen blieb die Feinstaubkonzentration (PM10) ununterbrochen über dem Tagesgrenzwert. Für die Bewohner hieß das: anhaltend reizende Luft, glänzende Staubschichten auf Fensterbänken und ein trüber Schleier über der Elbe, der nicht verschwinden wollte.
Der Höhepunkt dieser Serie begann am 28. März 2014 und endete am 6. April 2014 – zehn Tage am Stück. Wer in dieser Zeit an der Bürgerwiese oder entlang der Prager Straße unterwegs war, spürte die groben Partikel buchstäblich im Hals. Der Staub stammte nicht aus fernen Industrien, sondern direkt aus der Stadt: aufgewirbelter Straßenschmutz, Bremsabrieb und Baufahrzeuge, die den trockenen Frühjahrsboden in feine Wolken verwandelten.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2014 | 41 |
| 2013 | 39 |
| 2015 | 23 |
| 2017 | 21 |
| 2018 | 13 |
Das Jahr 2014 war ein Ausreißer: Es verzeichnete 41 Tage über dem PM10-Grenzwert, während es 2013 auf 39 solcher Tage kam. Danach flaute die Belastung merklich ab – 2015 auf 23 Tage, 2017 auf 21 und 2018 schließlich auf nur noch 13 Tage. Die Serie zeigt eine klare Entspannung nach dem Spitzenjahr 2014, auch wenn einzelne Winter- und Frühjahrsmonate weiterhin kritische Phasen kennen.
Gerade im Frühjahr, wenn der Winterschmutz auf den Straßen trocknet und der Wind ihn aufwirbelt, hilft es, die Route durch ruhige Nebenstraßen zu legen – etwa entlang der Elbwiesen statt der stark befahrenen Königsbrücker Straße. Wer an solchen Tagen lüftet, sollte dies in den frühen Morgenstunden tun, bevor der Berufsverkehr die Staubwolken an den Hauptachsen wieder in die Höhe treibt, und danach kurz die Fensterbretter feucht abwischen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.