Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Berlin dauerte 15 aufeinanderfolgende Tage mit hohem PM10, vom 25. Februar bis zum 11. März 2014. Wer in jenen Wochen an der Frankfurter Allee wohnte, spürte den Staub beim Atmen und fand abends eine graue Schicht auf Fensterbänken und Balkonen. Der Winter wollte damals nicht enden, und die Luft über dem Kessel der Stadt blieb tagelang schwer und dick.
Die Episode von 2014 war ein einziger, langer Ausnahmezustand: Vom 25. Februar bis zum 11. März blieb die Konzentration an groben Partikeln an 15 Tagen in Folge erhöht. In diesem Jahr registrierten die Messstationen insgesamt 58 Tage über dem Grenzwert — so viele wie in keinem anderen Jahr der Reihe bis 2018. Die Berliner sahen die Luft buchstäblich: Staub von Baustellen an der A100 und aufgewirbelter Straßenschmutz hing sichtbar in den Straßenschluchten von Neukölln und Mitte.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2014 | 58 |
| 2015 | 45 |
| 2013 | 41 |
| 2017 | 37 |
| 2018 | 34 |
Die Serie zeigt einen klaren Abwärtstrend, denn die Belastung hat seit dem Höhepunkt deutlich nachgelassen. Standen 2013 noch 41 Tage über dem Grenzwert zu Buche, waren es 2015 schon 45, bevor die Werte 2017 auf 37 und 2018 auf 34 sanken. Die Geschichte der Berliner Luft ist also eine der Besserung, auch wenn die Jahre mit langen Episoden wie 2014 und 2015 zeigen, wie empfindlich die Stadt auf Wetterlagen mit wenig Wind reagiert.
Gerade im späten Winter, wenn die Inversionswetterlage die Stadt wie einen Deckel abriegelt, hilft es, die Route durch die großen Ost-West-Achsen zu meiden und stattdessen die Nebenstraßen in den Kiezen zu nutzen. Wer morgens an der Warschauer Brücke auf den Bus wartet, sollte den Atem nicht tief holen, bis die erste Durchmischung der Luft am Vormittag einsetzt. Ein feuchtes Tuch auf der Fensterbank fängt den groben Staub, bevor er in die Wohnung gelangt.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.