Was war die längste Smogepisode, in der Kinder in Frankfurt am Main nicht sicher draußen spielen konnten

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013-01-15
Beginn Serie
2013-01-27
Ende Serie
13
Tage aufeinanderfolgende
2013
Jahr Rekord
43,1
pm25 mittlerer waehrend Serie
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
5,1µg/m³ PM2.5Gut
13 August 2026 · 5 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM2.5 beträgt 15 µg/m³. Heute im Normbereich.
07080910111213
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Die längste Smogepisode, in der Kinder in Frankfurt am Main nicht sicher draußen spielen konnten, dauerte 13 Tage – vom 15. bis zum 27. Januar 2013. In diesem Zeitraum lag der mittlere PM2,5-Wert bei 43,1 Mikrogramm pro Kubikmeter. Für Eltern bedeutete das: über zwei Wochen lang war der Schulhof in Sachsenhausen oder der Spielplatz am Mainufer keine gute Adresse für empfindliche Kinderlungen. Die Luft war an diesen Wintertagen für Kinder nicht sicher.

Luftqualität verstehen (PM2.5, µg/m³)
Gut0–15
Mäßig15–25
Schlecht25–50
Sehr schlecht50+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe683402013: 68.02013682014: 57.020142015: 60.02015602016: 32.020162017: 45.02017452018: 35.020182019: 31.02019312020: 17.020202021: 10.02021102022: 6.020222023: 7.0202372024: 6.020246

Der Höhepunkt der Belastung war der Januar 2013: 13 aufeinanderfolgende Tage mit erhöhten Feinstaubwerten, die die Luft über Frankfurt regelrecht einschlossen. Die zweitlängste Episode folgte im Januar 2017 mit 12 Tagen am Stück, vom 19. bis zum 30. Januar. Auch im März 2014 hielt die Belastung mit 11 Tagen (5. bis 15. März) ungewöhnlich lange an. Es waren unsichtbare Winter- und Frühjahrstage, an denen kleine Kinder schneller atmeten und dabei tief in die belastete Luft hinein.

Details

Beginn SerieEnde SerieTage aufeinanderfolgendeJahr
2013-01-152013-01-27132013
2017-01-192017-01-30122017
2014-03-052014-03-15112014

Über die Jahre hat die Luft in Frankfurt messbar nachgelassen: 2013 lag der Jahresmittelwert bei 68,0 µg/m³, bis 2024 fiel er auf 6,0 µg/m³. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, denn sie zeigt eine echte Trendwende hin zu sauberer Luft, auch wenn einzelne Wintertage weiterhin kritisch bleiben. Die Luftqualität der Stadt hat sich also deutlich verbessert, auch wenn die Emissionen aus Heizungen und Diesel immer noch saisonale Spitzen produzieren.

Gerade an den kalten, scheinbar klaren Wintertagen in Frankfurt – wenn die Luft über dem Main stillsteht – lohnt es, die Werte vor dem Rausgehen zu prüfen. Für Eltern in Bockenheim oder Bornheim heißt das konkret: Lieber den Spaziergang auf die frühen Morgenstunden verschieben oder den Nachmittag im Palmengarten verbringen, wo dichtes Grün die Partikel besser filtert. Achten Sie auf die aktuellen Messwerte des Hessischen Landesamtes, wenn die Temperaturen fallen und der Wind fehlt.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.