Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Im Jahr 2013 gab es in Berlin 113 Tage, an denen die Luftqualität das sichere Ausüben von Sport im Freien erlaubte. Das bedeutet: An rund einem Drittel aller Tage konnten Läufer und Radfahrer ohne erhöhte gesundheitliche Risiken durchatmen. Wer morgens durch den Tiergarten joggen oder abends auf dem Tempelhofer Feld Kilometer machen will, muss sich die Tage genau aussuchen.
Der schlimmste Monat für Berlins Ausdauersportler war der Januar mit einem PM2.5-Wert von 372. Über den gesamten Monat hinweg blieb die Belastung hoch und ließ kaum eine trainingsfreundliche Lücke. Auch die Frühlingsmonate April und Juni sowie der November erreichten Werte von 360 – keine guten Nachrichten für alle, die ihre Lungen beim Lauftraining fordern.
Blickt man auf die Jahresserie von Januar bis Dezember 2013, fällt die Hartnäckigkeit der Belastung auf: Die niedrigsten Monatswerte liegen bei 360, die Spitzen bei 372. Eine Besserung im Jahresverlauf ist nicht erkennbar – die Luft bleibt durchgängig eine Belastung für aktive Berliner. Besonders die Sommermonate Juli und August zeigen mit 372 ebenso hohe Werte wie der tiefe Winter, was typisch für die Großstadtsituation ist.
Nutzen Sie für Ihr Training die frühen Morgenstunden, bevor der Verkehr in den Kiez zurückkehrt. Wer in Berlin-Mitte oder an der Hauptverkehrsachse wohnt, sollte seine Route bewusst in ruhigere Nebenstraßen und Parks wie den Görlitzer Park verlegen – und an Tagen mit erkennbarer Dunstglocke besser auf ein Indoor-Workout ausweichen.
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Mehr über PM2.5: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.