An wie vielen Schultagen pro Jahr ist die Luft für Kinder in Köln ungesund? PM2.5 über dem Kinderwert

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013
Jahr
241
Tage ueber Schwelle
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
4,6µg/m³ PM2.5Gut
13 August 2026 · 3 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM2.5 beträgt 15 µg/m³. Heute im Normbereich.
07080910111213
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Im Jahr 2013 gab es in Köln an 241 Tagen eine Luftqualität, die für Kinder als ungesund gilt, wenn man den PM2.5-Wert über dem spezifischen Kinder-Schwellenwert betrachtet. Das bedeutet: An fast jedem zweiten Tag des Jahres wäre ein streng genommener Luftqualitäts-Elternratgeber davon abgeraten haben, Kinder ungeschützt im Freien spielen zu lassen. Für Kölner Familien hieß das damals konkret: Bei Stundenplan und Hausaufgaben musste die Frage, ob der Schulweg die Gesundheit belastet, sehr oft mit Ja beantwortet werden.

Luftqualität verstehen (PM2.5, µg/m³)
Gut0–15
Mäßig15–25
Schlecht25–50
Sehr schlecht50+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe28714401: 277.012772: 233.022333: 287.032874: 286.042865: 253.052536: 247.062479: 224.0922410: 241.01024111: 256.01125612: 240.012240

Der Blick auf die Detaildaten zeigt, wie belastend die Situation für Schulkinder in Köln war: Am 3. Tag des Jahres 2013 wurde die höchste Konzentration der gesamten Messperiode verzeichnet. An diesem Tag überschritt der PM2.5-Wert die Schwelle derart deutlich, dass selbst kurze Aufenthalte im Freien für empfindliche Atemwege problematisch waren. Die Luft war an diesem Januartag unsichtbar belastet – ein klassisches Bild für Kölner Winter, wenn Heizungen und Dieselabgase die Feinstaubfracht in der Rheinschleife erhöhen.

Ein Vergleich der Jahresanfänge der Messreihe zeigt eine differenzierte Entwicklung: Stand 2013 bei 241 Tagen über der Schwelle, so sank der Wert im Jahr 2024 auf 240 Tage – eine kaum spürbare Veränderung über zwölf Jahre. Ein Blick auf die gesamte Serie offenbart jedoch eine deutliche Saisonalität: Die belasteten Tage konzentrieren sich auf die Monate Januar, Februar und März sowie November und Dezember – genau die Zeit, in der Kölner Schulkinder bei Dunkelheit und Kälte zur Schule gehen. Die Sommermonate Juni, Juli und August bleiben in der gesamten Messperiode auffällig unauffällig.

Für Kölner Eltern lohnt sich ein Blick auf den Feinstaubkalender des Landesamts, bevor sie die Kinder morgens zur Schule schicken: An Tagen mit erhöhten Werten ist der Weg zur Schule entlang der stark befahrenen Straßen wie der Venloer Straße oder der Bonner Straße besonders belastend. Ein praktischer Tipp aus der lokalen Realität: Statt den kürzesten Weg zu wählen, kann ein Umweg durch die Grünzüge der Stadt – etwa durch den Stadtwald oder die Rheinuferpromenade – die persönliche Belastung deutlich senken, ohne auf das Luftqualitäts-Urteil zu warten.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.