Offizielle EEA-Daten 2013–2024
An wie vielen Tagen pro Jahr besteht in München erhöhtes Herzrisiko für Senioren durch PM2.5? Im Jahr 2013 waren es 264 Tage. Dieser Wert markiert den Höhepunkt der Messreihe und bedeutet für ältere Menschen mit empfindlichem Herz-Lungen-System eine lange Phase erhöhter Belastung. Gerade in den kalten Monaten, wenn die Luft in schlecht belüfteten Innenstädten steht, war dies eine reale Gefahr.
Der schlimmste Moment war das Jahr 2013: An 264 Tagen lag das Risiko erhöht. Feine, unsichtbare Partikel durchdrangen die Lunge und gelangten in den Blutkreislauf. Diese Partikel entstehen durch Verbrennung – aus Heizungen, Diesel und Biomasse. Gerade an Wintertagen, wenn die Luft scheinbar sauber war, trug sie dennoch eine unsichtbare Last, die das Herz belastete.
Die Geschichte dieser Messreihe von 2013 bis 2024 zeigt eine klare Verbesserung: Waren es 2013 noch 264 Tage, so sank der Wert bis 2024 auf 81 Tage. Der Rückgang ist nicht linear, aber die Tendenz ist unverkennbar positiv. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Daten wider, die von der EEA geprüft wurden. Die Luft in München wird für Senioren messbar sicherer.
Für Senioren in München ist der Blick auf die lokale Luftqualität entscheidend. An Tagen mit hoher Belastung, wie sie im Winter auftreten, hilft es, die Wohnung nicht durch Querlüften zu öffnen, sondern kurze, stoßweise Lüftungen zu nutzen. Wer in der Nähe der Landshuter Allee wohnt, sollte Spaziergänge an verkehrsreichen Straßen meiden und die ruhigeren, begrünten Innenhöfe der Stadt aufsuchen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.