Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Frankfurt am Main erlebt im Zeitraum 2013 bis 2026 insgesamt 3 Smogepisoden von 7 oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen – das sind im Mittel 0.2 Wellen pro Jahr. Eine solche Episode dauert hier durchschnittlich 9.0 Tage, die längste Welle hält 11 Tage an. Für die Bewohner bedeuten solche Phasen Tage, an denen der Himmel über dem Bankenviertel milchig-trüb bleibt und man den Staub auf Fensterbänken im Westend förmlich sehen kann.
Enthält aktuelle vorläufige Daten, EEA-Validierung ausstehend.
Die jüngste und einzige dokumentierte Episode im Detail: Sie beginnt am 2025-03-04 und endet am 2025-03-10 – sieben aufeinanderfolgende Tage mit erhöhter Feinstaubbelastung. In diesem Zeitraum hängt der feine graue Schleier über der Skyline, während der Verkehr auf der Mainzer Landstraße die groben Partikel immer wieder aufwirbelt. Die Partikel setzen sich in den Atemwegen fest; viele Frankfurter klagen in diesen Tagen über Kratzen im Hals und brennende Augen.
Die Serie zeigt eine Geschichte, die sich zum Besseren wendet: Im Jahr 2014 zählt Frankfurt noch 1.0 Welle, im Jahr 2017 ebenfalls 1.0 Welle, und 2025 tritt erneut 1.0 Welle auf – alle übrigen Jahre von 2013 bis 2026 verzeichnen 0.0 Wellen. Die Winterluft über dem Mainbecken bleibt zwar anfällig für Inversionswetterlagen, doch die kalte Jahreszeit fordert ihren Tribut seltener. Die Messdaten lassen auf eine deutliche Beruhigung schließen, auch wenn einzelne Frühjahrsmorgen im März wie 2025 die alte Empfindlichkeit zeigen.
Gerade im März, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Kälte vertreiben, aber die Inversion noch hartnäckig über der Stadt liegt, sollten Frankfurter ihre Wege durch die Anlagen und den Grüneburgpark planen statt entlang der vielbefahrenen Straßen. Die Daten zeigen: Diese Episoden sind seltene Ausnahmen, kein Dauerzustand – ein Blick auf die gemessene Tagesaktualität schafft Sicherheit. Wer dennoch raus muss, meidet die Zeit des Berufsverkehrs und wählt die ruhigeren Nebenwege abseits des dichten Lieferverkehrs in der Innenstadt.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.