Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die längste zusammenhängende Periode mit gefährlich hohem Ozon in Bremen dauerte genau einen Tag. Dieser Rekord wurde am 4. Juli 2015 gemessen. An diesem Tag erreichte die Ozonbelastung in der Hansestadt einen Höhepunkt, der die Bremerinnen und Bremer zu besonderer Vorsicht im Freien zwang. Der sonst so entspannte Sommerausflug an die Weser wurde zur gesundheitlichen Belastungsprobe.
Der 4. Juli 2015 war der einzige Tag in Bremen, der als gefährlich hohe Ozonperiode gewertet wurde. An diesem Sommersonnabend begann und endete der Rekord noch am selben Tag. Die Messstationen in der Stadt, etwa in der Innenstadt oder in Bremen-Nord, verzeichneten dabei Werte, die für empfindliche Menschen eine ernste Warnung darstellten. Die kurze, aber intensive Episode zeigte, wie abrupt die Ozonbelastung im Bremer Stadtgebiet ansteigen kann.
Der Rekord vom 4. Juli 2015 war ein Ausnahmetag, keine neue Normalität. Vergleicht man die Serie der Ozonwerte über die Jahre, zeigt sich eine abnehmende Tendenz: Von den sechs gemessenen Tagen mit erhöhten Werten im ersten Jahr der Aufzeichnung (2015) sank die Zahl auf einen einzigen Tag im letzten Jahr der Daten (2024). Die Ozonbelastung in Bremen folgt der Sonneneinstrahlung: Die stärksten Spitzen treten meist an heißen Julitagen auf, wie der historische Rekord zeigt.
Wenn die Sonne in Bremen brennt, checken Sie die Ozonwerte vor dem Besuch des Bürgerparks. Meiden Sie starke körperliche Anstrengung im Freien in den Mittagsstunden, besonders wenn am Horizont die Industrieanlagen der Häfen liegen. Eine kurze Auszeit im Schatten des Rhododendron-Parks kann an solchen Tagen den entscheidenden Unterschied für Ihre Atemwege machen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.