Wie lange kann Wintersmog durch NO2 in Hamburg anhalten? Der historische Rekord

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013-01-01
Beginn Serie
2013-02-28
Ende Serie
59
Tage aufeinanderfolgende
2013
Jahr Rekord
33,1
no2 mittlerer waehrend Serie
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
11µg/m³ NO2Gut
7 August 2026 · 12 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für NO₂ beträgt 25 µg/m³. Heute im Normbereich.
01020304050607
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Laufend
Die Serie wurde heute unterbrochen
Vorlaeufige Daten, noch nicht von der EUA validiert. · NO₂ · 2026-08-25

Wintersmog durch NO2 kann in Hamburg extrem lange anhalten: Die längste je gemessene Serie dauerte 59 Tage am Stück. Diese Rekordphase erstreckte sich vom 1. Januar bis zum 28. Februar 2013, mit einem mittleren NO2-Wert von 33,1 µg/m³. Für die Bewohner bedeutete das wochenlang eingeschränkte Luftqualität mitten im Alltag. Die anhaltende Belastung prägte den Winter in der Hansestadt spürbar.

Luftqualität verstehen (NO2, µg/m³)
Gut0–25
Mäßig25–50
Schlecht50–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe1196002013: 119.020131192014: 108.020142015: 109.020151092016: 112.020162017: 108.020171082018: 96.020182019: 96.02019962020: 73.020202021: 62.02021622022: 55.020222023: 40.02023402024: 37.0202437

Der heikelste Moment war der Jahreswechsel 2013: Vom 1. Januar bis zum 28. Februar blieb die NO2-Belastung 59 Tage lang erhöht. Das ist die längste Serie in den geprüften Daten. Auch im Spätherbst 2013 gab es eine zweite kritische Phase: Vom 1. November bis zum 23. Dezember folgten 53 Tage aufeinander. Im Jahr 2016 hielt eine Serie vom 1. November bis zum 10. Dezember immerhin 40 Tage an.

Details

Beginn SerieEnde SerieTage aufeinanderfolgendeJahr
2013-01-012013-02-28592013
2013-11-012013-12-23532013
2016-11-012016-12-10402016

Die Messkurve zeigt einen klaren Abwärtstrend. Stand der Jahresmittelwert 2013 noch bei 119,0 µg/m³, sank er bis 2024 auf 37,0 µg/m³. Das ist eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in Hamburg. Auffällig ist die Saisonalität: Die längsten Serien fallen immer in die kalte Jahreszeit zwischen November und Februar. Der Straßenverkehr in der Hafenstadt hat also besonders im Winter seinen Preis.

Gerade in den Wintermonaten mit typischem Hamburger Nebel lohnt es sich, den Blick auf die Messwerte zu richten. Wenn die Serie länger anhält, nutzen Sie die ruhigen Nachmittagsstunden nach der Hauptverkehrszeit zum Stoßlüften. So vermeiden Sie, dass sich die Abgase von der dicht befahrenen Elbstraßen und dem Hafen in Ihrer Wohnung stauen.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.