Ein kurzer, verständlicher Leitfaden zu den sechs Schadstoffen, die wir messen — ohne Fachjargon.
Die Luft um uns herum ist nicht leer. In ihr schweben feine Partikel und unsichtbare Gase, die jeden Tag in unsere Lungen gelangen. Manche sind harmlos; andere können in hohen Konzentrationen der Gesundheit schaden. Diese Seite erklärt in einfachen Worten, was die Farben auf den Stadtseiten bedeuten und welche sechs Schadstoffe wir verfolgen.
Jede Stadtseite zeigt eine Farbe, die die Luftqualität zusammenfasst: von Grün (gesunde Luft) bis Violett (sehr schlecht). Sie wird berechnet, indem die gemessenen Konzentrationen mit den Referenzwerten der WHO und der Europäischen Union verglichen werden.
Grün und Gelb stehen für Tage ohne Risiko für die meisten Menschen. Orange und Rot bedeuten, dass anstrengende Aktivitäten im Freien besser eingeschränkt werden sollten — vor allem für empfindliche Gruppen.
Wir verfolgen sechs Schadstoffe: die Feinstaubfraktionen PM2.5 und PM10, Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3), Schwefeldioxid (SO2) und Benzo(a)pyren (BaP). Jeder hat eine eigene Seite mit Herkunft, Gesundheitswirkung und Grenzwerten — die Links findest du unten und auf jeder Stadtseite.
Kinder, ältere Menschen, Schwangere, Asthmatiker sowie Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen reagieren am empfindlichsten auf Luftverschmutzung. Für sie zählen auch mittlere Konzentrationen: An orangen oder roten Tagen ist es klug, anstrengenden Sport im Freien zu verschieben und stark befahrene Straßen zu meiden.
Datenquelle: Europäische Umweltagentur (EEA). Gesundheitsnormen: WHO-Luftgüteleitlinien (2021) und EU-Grenzwerte.